Systematischer Gegenstand der klassischen Religionsphilosophie ist die Frage nach den Bedingungen der Möglichkeit, unter denen die Gottesvorstellung denkbar ist. Als so verstandene systematische Disziplin geht die Tradition der Religionsphilosophie schon auf die Theologie der antiken Naturphilosophie, vor allem aber auf die theologischen Entwürfe Platons und Aristoteles? zurück, die für die Wirkungsperspektive im Mittelalter und in der frühen Neuzeit richtungweisend wurden. Als eigenständige wissenschaftliche Disziplin entstand die Religionsphilosophie jedoch erst in der frühen Neuzeit, und zwar mit dem Traktat des englischen Platonikers Ralph Cudworth (1617-1688) "The True Intellectual System of the Universe", der 1678 in London publiziert wurde und der sich erstmals auch terminologisch als eine "Philosophy of Religion" verstand. Die vorliegende historische und systematische Studie dokumentiert die Transformation der klassischen philosophischen Theologie in die neuzeitliche Religionsphilosophie unter den Bedingungen der reformatorischen Theologie, die eine Denkbarkeit der Gottesvorstellung auszuschließen schien.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Ulf Poschardt: Bückbürgertum Gefährlicher als die Shitbürger sind die Bückbürger. Jene Konservativen und Liberalen, CEOs und Manager, Bischöfe und Intellektuelle, Kanzlerinnen und Kanzler die - wider…