Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.10.2001
Kein gutes Haar lässt Klaus Natorp an diesem Buch eines Wirtschaftswissenschaftlers, der die exlosionsartig wachsende Bevölkerung und Armut beklagt. Das fängt schon mit dem Titel an, meint Natorp, der bezweifelt, ob man ausgerechnet am Beispiel dieses kleinen Inselstaates den Zustand der Erde untersuchen kann. Des weiteren stört ihn, dass der Autor keinerlei demographische Sachliteratur hinzugezogen hat. Sein Verdacht, der Autor hätte von diesem für sein Thema immerhin unerlässlichen Fachgebiet keine Ahnung, bestätigt sich spätestens bei der Aussage Strienings, das Kommuniqué der Weltbevölkerungskonferenz von Kairo sei unmaßgeblich. Glatte Unkennntnis unterstellt ihm Natorp. Ansonsten wimmele es von Allgemeinplätzen, klagt dieser. Für verzichtbar hält er außerdem solche Schlussfolgerungen wie, man müsse die Probleme der armen Bevölkerungen vor Ort lösen und "die Option der Auswanderung im großen Stil ausschließen".
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