Ausgehend von seiner Geburtsstadt Jena, von seiner Jugendzeit in Bremen und von seinen Studienstädten Freiburg, Paris und München sowie von Hannover, wo er bis zu seiner Emeritierung als ordentlicher Professor an der Universität lehrte, nahm Schneider Ortstermine in Deutschland und in aller Herren Länder wahr. So geben Schneiders Erinnerungen an diese Missionen einen leicht verständlichen Einblick in rechtliche Vorgänge und politische Zusammenhänge bei der Entstehung neuer Staaten oder bei der Reform ihrer Verfassungen im Übergang von Diktaturen zu Demokratien.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.02.2013
Mit viel Respekt begegnet Wolf Lamprecht den Erinnerungen und dem Lebenswerk Hans-Peter Schneiders, die der Staatsrechtler in diesem Buch niedergeschrieben hat. Laut Lamprecht berichtet Schneider von den Höhen und Tiefen bei seiner Mission, das deutsche Verfassungswesen und liberales Recht weltweit zu propagieren. Ob in Dresden, im Spanien nach der Franco-Ära oder in Südafrika nach der Apartheid - stets begegnet der Rezensent einem Verfassungstreuen, der sich auch von den sozialen und gesellschaftlichen Realitäten nie entmutigen ließ.
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