Mit 99 Farb- und 23 Schwarzweißabbildungen. Von der architektonischen Entwicklung der Einrichtung im Palazzo Barbarigo della Terrazza, dessen Ausstattung und Räumen, über die Bibliothek und die Forschungswege in den verschiedenen Disziplinen, die im Laufe des halben Jahrhunderts eingeschlagen wurden, bis hin zu Resultaten der Kunstförderung und Formen der Interdisziplinarität wird sowohl das physische als auch das intellektuelle Gebäude des Studienzentrums betrachtet. Institutsgeschichte wird auf diese Weise ebenso thematisiert wie bundesdeutsche Kultur- und Wissenschaftspolitik, deutsch-italienische Beziehungen und die sich wandelnden Realitäten Venedigs.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.07.2024
50 Jahre Forschungsarbeit dokumentiert dieser Band, so Rezensent Michael Mönninger, der Einblick gibt in die Tätigkeit des Deutschen Studienzentrum in Venedig, das seit 1972 in der italienischen Stadt ansässig ist. Die zahlreichen Beiträge behandeln vor allem kunst- und wissenschaftshistorische Themen, erfahren wir, es geht darum, wie sich die Stadt seit dem 12. Jahrhundert zu einem Zentrum der europäischen Kultur entwickelte. Die ökonomische Entwicklung der Handelsmetropole Venedig kommt zur Sprache, erläutert Mönninger, ebenso wie Venedig als Wissenschaftshochburg oder als Wirkungsstätte von Künstlern wie Vivaldi. Noch nicht allzu viel ist bislang über Venedig als Akteur des europäischen Kolonialismus bekannt, räumt Mönninger einschränkend ein. Inzwischen widmet sich das Studienzentrum, heißt es am Ende, auch immer mehr der Frage, wie Venedig in Zukunft mit touristischen und klimabezogenen Herausforderungen fertig werden kann.
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