Mit 59 Abb. und Notenbeispielen. Ihr spannungsreiches Verhältnis zur Natur zwischen Affirmation und Antagonismus war und ist ein wesentlicher Bezugspunkt ästhetischer Selbstbestimmungen von Musik. In ihrem neuen Buch verfolgt Helga de la Motte-Haber über die Jahrhunderte der Musikgeschichte hinweg, wie Musik sich - je nach geltendem Naturbegriff - zwischen den Polen dieser Beziehung, zwischen Naturnachahmung einerseits und dem Autonomiegedanken andererseits bewegt.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 01.07.2000
Der Rezensent mit dem Kürzel „ab“ scheint geradezu erleichtert darüber, dass die Autorin - wie er feststellt - „an die Eindeutigkeit der Begriffe ‚Natur‘ und ‚Kunst‘ nicht glaubt. Die Stärken des Buches liegen seiner Ansicht nach darüber hinaus vor allem in der „umsichtigen Argumentation, großen Sachkenntnis und eleganten Darstellung“ sowie darin, dass sich die Autorin bei dieser Thematik auf die ‚Legitimation künstlerischer Poetik‘ beschränkt. „ab“ äußert sich sehr anerkennend über die „anspruchsvollen Texte“, zeigt sich aber enttäuscht über die schlechte Qualität der Abbildungen in diesem Band.
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