Die Beschäftigung mit den Kirchen hatte für Helmut Schmidt eine nicht zu unterschätzende Bedeutung. Diese These ist das Ergebnis der vorliegenden Studie, die zwei Ebenen unterscheidet: zum einen die persönliche Beziehung Schmidts zum christlichen Glauben sowie zu den Kirchen, zum anderen die Bedeutung der kirchlichen Institutionen für sein politisches Handeln.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.03.2013
Für den Rezensenten Reinhard Bingener spiegelt sich in der von Rainer Hering verfassten religiösen Biografie Helmut Schmidts ein Dilemma des liberalen Christentums. Wie nämlich aus einer Halbdistanz zur Kirche schließlich Distanz zur Religion wird, kann der Autor dem Rezensenten insgesamt in verdienstvoller Weise zeigen, wenngleich Bingener sich mitunter einen etwas kritischeren Blick auf das zigarettenumnebelte Geraune des Altkanzlers gewünscht hätte. Theologiehistorisch vermag ihn der Autor nicht immer ganz zu überzeugen. So scheint Bingener die Darstellung religiös-weltanschaulicher Differenzen innerhalb von Schmidts Kabinett, aber auch Richtungskämpfe innerhalb der Kirche während Schmidts Kanzlerschaft Zeit stellenweise unterbelichtet.
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