Die Zeit der Sehnsucht ist vorbei. Jetzt soll das Leben beginnen. Plötzlich hat Mama Jenny eine Adresse. Eine Adresse in Stockholm. Und dort werden Joel und Papa Samuel sie besuchen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.11.1999
Mankell, so die Rezensentin Monika Osberghaus, sei in Deutschland vor allem durch seine Krimis bekannt. Die Geschichten mit Joel (dies hier ist schon der vierte Band) seien dagegen Geheimtipps - dabei hätten sie viel mehr "Herz und Wärme". Osberghaus hat viel Sympathie für Joel und seinen Vater, die - verlassen von der Mutter - im kalten hohen Norden Schwedens leben und sich mit wenigen Worten verständigen. Am Ende fahren sie nach Stockholm, und Joel lernt, erwachsen zu werden.
"Ein Wunderwerk aus kargen Sätzen" nennt der Reinhard Osteroth den vierten Band von Henning Mankells Joel-Tetralogie. Zwar erscheine die Geschichte auf den ersten Blick möglicherweise übervoll und konstruiert. Mankells Roman setze jedoch auf Komprimierung, überflüssige Worte werden nicht verloren. Osteroth zeigt sich von der Ernsthaftigkeit Mankells beeindruckt: Der Wirkung besonders der letzten 30 Seiten des Buches werde sich kaum jemand entziehen können.
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