Aus dem Amerikanischen von Klaus Pemsel. In diesen autobiografischen Bekenntnissen legt Hillary Clinton ihre politischen Grundüberzeugungen dar und beschreibt ihren persönlichen Werdegang. Wer verstehen will, wer diese Frau heute ist, findet hier die Antwort. Kein amerikanischer Spitzenpolitiker ist seinen politischen Überzeugungen über Jahrzehnte so treu geblieben wie Hillary Clinton. Damit ist auch keiner so glaubwürdig wie diese intelligente, zielstrebige und sensible Frau. Freimütig und uneitel erzählt die Politikerin von ihrer Kindheit, ihren Eltern, von ihrer Tochter Chelsea und dem privaten und öffentlichen Leben mit Bill Clinton, von ihrer Berufstätigkeit als Juristin und ihrer politischen Entwicklung. Hillary Clinton vertritt ihre Meinung pointiert und intelligent. Ihre politische Haltung ist auf Reform und sozialen Umgang miteinander ausgerichtet, und sie weiß: Nur wenn wir uns für unsere Kinder einsetzen, haben wir und unsere Welt eine Zukunft.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.05.2008
Einen sachlich-neutralen Blick wirft Rezensent Stefan Fröhlich auf Hillary Clintons Buch "Eine Welt für Kinder". Zwar skizziert er die polarisierende Wirkung dieser Politikerin in den Vereinigten Staaten und referiert positive wie negative Urteile über sie. Auch lässt er offen, "wie glaubwürdig auch immer man vor diesem Hintergrund ihre Auslassungen über die Bedeutung von Kindern finden mag". Aber gleichwohl räumt er ein, dass vorliegendes Buch ein "engagiertes Plädoyer" für eine zugleich gemeinschafts-, kinder- und technologisch orientiere Gesellschaft bietet. Im Kern sieht er in dem Buch den Versuch, eine Antwort zu geben auf die Auflösung der traditionellen Familienstrukturen, die die sozialen und technologischen Veränderungen in den letzten Jahrzehnten nach sich gezogen haben. Er hebt hervor, dass Clinton - die einstige Kinderschutz-Anwältin - nicht für ein konservatives Zurück zu den traditionellen Familienwerten argumentiert, sondern für eine weiter gefasste Gemeinschaft, eine Art moderne Dorfgemeinschaft, in der neben den Eltern auch Nachbarn, Lehrer, Geistliche und Politiker mehr Verantwortung für die Erziehung der Kinder übernehmen.
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