Schreiben ist harte Arbeit, das gilt unabhängig vom Geschlecht, und es ist Synonym für allerhöchste Konzentration. Bislang sind Werkstattberichte von Frauen rar. Dieses Buch versammelt nun erstmals Beiträge über die Schnittstelle von Leben und Kunst. Mal ergreifend und offenherzig, mal pragmatisch und wirklichkeitsnah reflektiert jeder Text auf eigene Art weiblichen Schöpfergeist und räumt mit überholten Schriftstellerinnen- Klischees auf. Was bringt Schriftstellerinnen dazu, zu schreiben? Womit kämpfen sie im Alltag, was beflügelt sie, was lässt sie dranbleiben? Dieses Buch feiert die Vielfalt und Größe schreibender Frauen.
Rezensentin Marielle Kreienborg fand es hochinteressant, mit diesem Band Einblick in die Arbeit 24 hochkarätiger Autorinnen, darunter Zadie Smith und Siri Hustvedt, zu bekommen, schließlich seien "Werkstattberichte von Frauen" selten. Der Kritikerin zufolge zeigt sich hier, dass "Autorin" immer noch weniger als Beruf wahrgenommen wird als "Autor": Schreibende Frauen haben öfter mit dem Vorwurf des Narzissmus zu kämpfen als Männer, werden kritischer beäugt und seien infolgedessen auch selbstkritischer. Darüber hinaus erhält der Band viele kluge und anregende Gedanken über das Schreiben, verspricht Kreienborg.
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