Die Kuh Ute, so sagen die anderen Kühe von Wiesenburg, war schon immer ein bisschen anders. Und das stimmt. Als ein Wanderzirkus in die Stadt kommt, möchte Ute sich dem am liebsten sofort anschließen - aber die Direktorin engagiert nur exotische Tiere. Das hält Ute nicht davon ab, von einer internationalen Karriere zu träumen. Sie stürzt sich ins Training, übt die höchsten Sprünge und schwierigsten Pirouetten. Und tatsächlich: Eines Tages wird sie vom Manager des berühmten Rodeo-Stiers Udo entdeckt und trimmt sich fortan bis zur Erschöpfung in einem Trainingscamp. Zum Glück hat Ute eine beste Menschenfreundin - Franziska - die sie nach Hause zurückholt.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 14.07.2021
Rezensentin Sylvia Schwab zeigt sich enttäuscht von Ingo Schulzes Kindergeschichte mit den Bildern von Hanna Zeckau. Kinder zu unterschätzen, indem man ihnen eine altbackene, uninspirierte Geschichte um eine Kuh mit Zirkusambitionen erzählt, die sich auf die bieder Moral herunterbrechen lässt, man solle auf Freundschaft bauen und die eigenen Grenzen verstehen, findet Schwab keine gute Idee. Witz und Kreativität entdeckt sie in diesem Buch allenfalls in den farbenfrohen Szenen von Zeckau.
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