Eine Welt, angetrieben durch Bioenergie: wie grün, wie sauber, wie nachhaltig und friedlich? Der Traum ist ausgeträumt. Nüchtern zeigt James Smith die dramatischen Folgen des Anbaus und Vertriebs von Biokraftstoffen.
Erhellend findet Hannes Koch dieses Buch von James Smith über die fatalen Folgen von Biotreibstoff, auch wenn er nicht immer einverstanden mit der Kritik des Autors ist. Er bescheinigt dem Professor für Entwicklungsstudien einen guten Überblick über die Thematik zu geben, die diversen Varianten des Agrosprits vorzustellen und seine Geschichte sowie die wichtigsten Unternehmen der Branche zu beschreiben. Im Mittelpunkt sieht er die kritische Auseinandersetzung mit dem Biotreibstoff, dessen Risiken - Flächenverbrauch, Umweltzerstörungen, Hungersnöte - eingehend dargestellt werden. Koch kann hier im Wesentlichen dem Autor zustimmen. Allerdings geht ihm der Autor zu weit, wenn er die Agrartreibstoffe generell als Sackgasse erklärt. So kennt der Rezensent positive Beispiele für den sinnvollen Einsatz des Biosprits. Auch stört ihn, dass Smith den Biosprit verdammt, sich aber keine Gedanken über Alternativen macht.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…