Kinder stellen viele Fragen zu den fünf Weltreligionen Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus. Wer hat die Religionen eigentlich erfunden? Warum bewerfen sich Hindus im Frühling mit Farbe? Und war der Buddha wirklich so dick? Die Fragen stammen von Kindern wie dir, die Antworten von Jane Baer-Krause, ihren Religionsexperten und Fotokünstler Jan von Holleben. Er hat sich gemeinsam mit vielen Kindern aus verschiedenen Kulturen eindrucksvolle Bilder ausgedacht, die zeigen, wie bunt die Religionen sind. Empfohlen von der Stiftung Weltethos und ihrem Präsidenten Prof. Dr. Hans Küng.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.11.2015
Rezensent Christian Geyer möchte gar nicht die bunten Fotos im Band von Jan von Holleben kritisieren, aber der Gott, der hier präsentiert wird, ist ihm entschieden zu "flauschig". So ein Gott hätte ihn als Kind gelangweilt, nicht fasziniert, meint er. Dabei findet er das Ansinnen des auf ein interreligiöses Internetprojekt zurückgehenden, von Jane Baer-Krause verantworteten Buches, Kinderfragen zur Religion und zu Gott zu sammeln und zu beantworten eigentlich nicht schlecht. Dass die Antworten auf die durchaus cleveren Kinderfragen allerdings von Erwachsenen stammen und so nur Außenansicht bieten und z. B. die wirklich krassen Bibelgeschichten nicht in den Blick nehmen, findet Geyer enttäuschend.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 16.10.2015
Für ein Gesamtkunstwerk hält Matthias Drobinski das Jugendbuch "Wie heißt dein Gott eigentlich mit Nachnamen?": Die Texte von Religionsexperten wären ohne die beigefügten Collagen wenig originell, so ist sich der Rezensent sicher, die Collagen allein wären wiederum ohne Struktur. Doch gemeinsam verschaffen sie den jungen Lesern nach Drobinskis Einschätzung "einen leichten, witzigen, verspielten Überblick" über Grundsatzfragen sowie Todes- und Jenseitsvorstellungen der fünf Weltreligionen. Die Antworten der Experten auf die Fragen von Sechstklässlern seien in einem freundlichen Ton gehalten, die Collagen hätten mitunter gar einen ironischen Subtext, lobt der Kritiker.
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