Die Ideologie der Tech-Oligarchen und das Ende der Demokratie, wie wir sie kennen
Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2026
ISBN
9783421070562 Gebunden, 256 Seiten, 20,00
EUR
Klappentext
Man muss die Tech-Oligarchen des Silicon Valley als Avantgarde verstehen. Eine Handvoll Männer mit Milliardenvermögen, futuristischer Technologie und einer Vorliebe für Science-Fiction sieht sich berufen, die Welt nach ihren Vorstellungen zu formen. Und hat sich hinter einem Mann versammelt, der diese Ideen durchsetzen kann: Donald Trump. Peter Thiel, Mark Zuckerberg, Alex Karp und Marc Andreessen: Um Trump herum formierte sich seit 2024 eine Oligarchie, wie sie die westliche Welt noch nicht gesehen hat. Die reichsten Menschen des Planeten verbünden sich mit dem mächtigsten Menschen. Dieses Buch handelt davon, wie die Oligarchen von einer Wirtschaftsmacht zur politischen Macht wurden. Wie sie die Revolution von oben planten. Und was von unserer Welt noch übrig bleibt, wenn sie ihre gefährlichen Pläne durchsetzen.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 21.01.2026
Jannis Brühl hat laut Rezensentin Vera Linß ein wichtiges Buch über die Tech-Eliten an der Seite von Trump geschrieben. Offensichtlich, kann man bei Brühl lesen, ist es den Silicon-Valley-Größen gelungen, in den inneren Kreis des Präsidenten vorzudringen, dessen Projekt eines autokratischen Umbaus der USA sie nach Kräften zu unterstützen. Und zwar sowohl zwecks Profitmaximierung als auch um ihre eigene, staatsfeindliche, disruptive Ideologie Realität werden zu lassen. Zwar gibt es, auch, das stellt Brühl dar, durchaus Spannungen in der nicht durchweg technophilen MAGA-Koalition, aber dennoch wird es höchste Zeit, dass sich Europa digital unabhängig macht von den USA. Linß scheint das exakt genauso zu sehen wie der Autor, der seine Brötchen als Digitaljournalist bei der SZ verdient.
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