Rolf Vollmann preist Jean Giono als "großen Schriftsteller", der in diesem Buch über die Provence die "verführerische Sehnsucht" nach der "verschwundenen Schönheit selbst" vermittelt. Der Rezensent gerät angesichts der Aufsätze vor allem über unbekannte Orte der Provence, die in keinem heutigen Provence-Führer vertreten sind, richtig ins Schwärmen und zitiert ausgiebig aus den Texten. Dabei muss ein Sinn für die Schönheit im Sinne Gionos, der von 1895 bis 1970 lebte, allerdings vorausgesetzt werden, so Vollmann, der als Beispiel für die Ästhetik des französischen Autors die Beschreibung der "molligen, harten und marmornen" Beine eines provenzalischen Mädchens heranzieht.
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