Aus dem Englischen von Henriette Zeltner-Shane und Sylvia Bieker. Als Hauptfigur Sam Puckett in Nickelodeon-Serien wie "iCarly" und "Sam & Cat" war Jennette McCurdy einem Millionenpublikum bekannt. Aber kaum jemand wusste, was sich hinter den Kulissen der Erfolgsshow abspielte. In ihrem überwältigend erzählten Memoir berichtet Jennette mit bitterem Humor von Machtmissbrauch, Sucht sowie dem Preis, das Glück ihrer Mutter über ihr eigenes zu stellen - und wie sie heute zum ersten Mal die Kontrolle über ihr eigenes Leben in die Hand nimmt.
Rezensentin Sophia Zessnik empfiehlt das Buch des ehemaligen Kinderstars Jennette McCurdy mit Einschränkungen. Dass die Autorin, die hier die von einer überehrgeizigen Mutter inszenierte Familienhölle beschreibt, in der alles der Karriere der kleinen Jennette untergeordnet wird, auch die kindliche Gesundheit, dass McCurdy also alles extrem subjektiv beschreibt, aber auf psychologische Analyse verzichtet, findet Zessnik nicht optimal. Der Blick auf die narzisstische Mutter bleibt eindimensional, meint sie. Bewegend findet sie die Schilderungen dennoch, weil Abhängigkeiten, Dynamiken, Traumata und auch der individuelle Emanzipationsprozess der Autorin kenntlich werden.
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