Mit 12 Tuschezeichnungen. Was ist ein Pferd, und warum üben Pferde eine solche Faszination auf Menschen aus? Jenny Friedrich-Freksa erkundet in ihrem Essay das Wesen von Pferden, ihre Neugier und Intelligenz, aber auch ihre Schönheit, ihre Sturheit und ihren Humor. Sie erzählt von ihren eigenen Erfahrungen - sie reitet seit ihrer Kindheit - und greift Erkenntnisse aus Verhaltensforschung und Kulturgeschichte auf. Lange waren Pferde eine Sache der Männer. Heute reiten vor allem Mädchen und Frauen. Warum ist das so? Eine Liebeserklärung an Pferde und an das einzigartige Gefühl der Freiheit, das man auf ihrem Rücken erlebt - und ein Nachdenken über die kostbare Beziehung zwischen Mensch, Tier und Natur.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.06.2019
Daniela Strigl bekommt kein Fachbuch von Jenny Friedrich-Freska, sondern einen gehaltvollen, mit eigenen Erfahrungen gesättigten Essay über das Glück auf dem Rücken der Pferde. Themen wie Pferdeflüstern, Dressur, Mädchensport, Reitlehre geht die Autorin laut Strigl durchaus auch mit Freud und Xenophon an, um Laien das Wesen Pferd verständlich zu machen. Die Liebe zum Tier steht dabei im Vordergrund, erkennt die Rezensentin. Das gelegentliche stilistische "Durchgehen" bei der Schilderung inniger Pferdemomente sieht sie der Autorin nach.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.04.2019
Ähnlich wie bei dem neuen Pferdebuch von Juli Zeh findet Rezensentin Sonja Zekri die Ausgangsbeobachtungen von Jenny Friedrich Freska sehr interessant: Es sei doch wirklich bemerkenswert, dass der Umgang mit den großen Tieren bis vor gut einem Jahrhundert als männlich und gefährlich galt, jetzt aber mit dem Inbegriff des "Pferdemädchens" eher verweiblicht und belächelt werde, stellt die Kritikerin fest. Leider sei der Stil der Autorin nicht immer sehr elegant, weshalb er es vielleicht nicht unbedingt schafft, auch Nicht-Reiter zu fesseln, vermutet Zekri. Dennoch wünscht die Rezensentin der Autorin ein breites Publikum, denn vor allem die Stellen, an denen sich die Autorin in die Pferde hineinversetzt, fand sie unbedingt lesenswert.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 01.03.2019
Rezensentin Petra Kohse liest zwei Bücher über Pferde - von Juli Zeh und Jenny Friedrich-Freksa - die offenbar viel gemeinsam haben: Beide sind Erlebnisberichte mit "schöngeistigem Anspruch", so Kohse, in denen es dennoch zur Sache geht. Ställe, Pflege der Hufe und natürlich Reiten sind die Themen. Außerdem der Austausch zwischen Mensch und Tier. Für potentielle Reiter und Pferdehalter offenbar ganz hilfreich, verstehen wir die Kritik richtig. Nur die unter politisch korrekten, tierbewussten Reitern offenbar umstrittene Frage nach dem "gebisslosen Reiten", die wird in beiden Büchern ausgeklammert, kritisiert die Rezensentin.
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