Jörg Hartmann, Julian Voloj

Liberty

Die Geschichte der Freiheitsstatue als Graphic Novel
Cover: Liberty
Splitter Verlag, Bielefeld 2024
ISBN 9783987214509
Gebunden, 144 Seiten, 29,80 EUR

Klappentext

Die Geschichte der Freiheitsstatue als Graphic Novel.  Sie ist wahrscheinlich das berühmteste Wahrzeichen Amerikas, aber eigentlich stammt die Freiheitsstatue… aus Frankreich. Um das Ende des Amerikanischen Bürgerkrieges 1865 zu feiern, entschloss sich eine Gruppe von Franzosen den USA ein Monument zu schenken. Dieses Symbol der französisch-amerikanischen Freundschaft sollten zum hundertsten Geburtstag der Staatsgründung errichtet werden - doch leichter gesagt als getan. Es dauerte mehr als zwanzig Jahre, bis die Freiheitsstatue im Hafen von New York City eingeweiht werden konnte. Dass Lady Liberty überhaupt errichtet werden konnte, ist vor allem einem Mann zu verdanken: Frederic-Auguste Bartholdi, der trotz vieler Rückschläge niemals aufgab und mit der Statue sein Lebenswerk errichtete. Bartholdi konnte sich dabei auf die Hilfe zahlreicher Menschen verlassen, die seine Vision teilten: von armen Migranten aus Europa bis hin zu reichen Magnaten wie dem Verleger Joseph Pulitzer. "Liberty" ist ein wunderschön illustrierte Graphic Novel, die Bartholdis abenteuerliche Reisen durch die USA und die detaillierte Entstehungsgeschichte der wohl bekanntesten Statue der Welt spannend nacherzählt. Auch erhältlich als auf 500 Exemplare limitierte Vorzugsausgabe mit Variantcover, zusätzlichen Bonusseiten und signiertem Kunstdruck.

Rezensionsnotiz zu Die Welt, 31.10.2024

Eine spannende Graphic Novel liest Rezensent Hannes Stein hier. Im Zentrum steht Frédéric-Auguste Bartholdi, der Vater der New Yorker Freiheitsstatue. Bei deren Erbauung klappte vieles nicht, ein Krieg kam dazwischen, Teile für die Konstruktion kamen nicht an, der Bau verzögerte sich um viele Jahre und so weiter, erfährt der Rezensent. Am Ende steht sie dann doch und ist nicht einem Kriegshelden oder einer ähnlichen Persönlichkeit gewidmet, sondern einer abstrakten Idee, erzählt Stein: Tatsächlich bezog sich die Freiheitsidee zunächst auf das Ende der Sklaverei, der Bezug zu Flüchtenden kam erst etwas später hinzu. Die Illustrationen orientieren sich an historischem Bildmaterial, informiert der insgesamt von diesem Band angetane Rezensent schließlich noch.
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