Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 24.07.2000
Karl-Heinz Brüggemann lobt dieses Buch am Ende seiner Rezension als "handwerklich saubere Darstellung von Fakten", das interessante Einblicke in die Welt des Top-Managers ermögliche. Allerdings versäumt er es nicht, darauf hinzuweisen, dass Piech sich stets geweigert hat, mit seinem Biografen zusammenzuarbeiten. Und so stammen die Informationen, die Grässlin hier zusammengetragen hat, alle aus zweiter Hand - vorwiegend aus Archiven oder aus zahlreichen Gesprächen mit Dritten. Persönliches taucht deswegen in dieser Biografie kaum auf, wie der Rezensent feststellt. Auch wirkliche Neuigkeiten sind seiner Ansicht nach dünn gesät. Piech wird hier - wie der Leser erfährt - vor allem als eiskalter Macht-Mensch gezeigt, der ungern debattiert und selbst Gerhard Schröder gezeigt habe, `wer in der Republik das Sagen hat`. VW-Sprecher Klaus Kocks hat, wie Brüggemann zitiert, bereits ein Urteil über diese Biografie verlauten lassen: `von durchgehender Niedertracht` ist dieses Porträt, findet er und glaubt nicht, dass Ferdinand Piech dieses Buch überhaupt lesen wird.
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