Islamistisch motivierter Terrorismus ist seit Jahren im Fokus der Betrachtung von Medien, Politik und Gesellschaft. Staatliche und zivilgesellschaftliche Maßnahmen gegen den Islamismus reichen von der Prävention über gesetzgeberische und institutionelle Änderungen bis hin zu staatlichen Zwangsmaßnahmen. Doch obwohl beim Umgang mit dem Islamismus immer auch Grundfragen liberaler und pluraler Gesellschaften angesprochen sind, mangelt es an Studien, die untersuchen, wann welche Maßnahmen ergriffen und wie sie begründet wurden. Dieser Band nimmt sich dieser Forschungslücken an und bietet die erste umfassende Zusammenschau zum Umgang mit Islamismus in Deutschland und dessen Legitimationsgrundlagen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.08.2025
Ein bisschen überrascht wirkt Rezensent Tobias Schrörs schon, dass man zu einem so polarisierenden Thema wie islamischem Terrorismus in Deutschland ein derart langweiliges Buch herausbringen kann. Denkanstöße könne man von dem Buch nicht erwarten, warnt Schrörs gleich zu Beginn seiner Kritik. Das heißt aber nicht, dass er dem Buch nicht auch Qualitäten attestiert. Er liest es als eine enzyklopädische Bestandsaufnahme. Es kam seit 2001 zu 15 islamistisch motivierten Anschläge mit 18 Todesopfern (einschließlich der Täter 21) , und die Gefahr des Terrorismus ging in achtzig Bundesgesetze ein, erfährt man etwa. Die Autoren lesen sämtliche Bundestagsreden zum Thema und finden heraus, "dass die parlamentarische Debatte 'sich sowohl als Ort der Kontroverse als auch des parteiübergreifenden Konsenses' erwies". Das alles ist nicht überraschend, so der Rezensent, aber verdienstvoll.
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