Juristische Grundlagenfächer wie die Rechtsgeschichte, die Rechtsphilosophie oder die Rechtssoziologie führen in der juristischen Ausbildung ein Schattendasein. Ziel des Werkes ist es deshalb, Einblicke in die Grundlagen des Rechts zu geben und gleichzeitig Problemstellungen der jeweiligen Disziplin beispielhaft zu thematisieren, was eine praktische Anschauung gewährleistet und gleichzeitig Anreize setzt, die gewonnenen Erkenntnisse in weiterführender Literatur zu vertiefen. In die 4. Auflage neu mit aufgenommen wurde ein Kapitel zur Verfassungstheorie. Die Beiträge wurden gründlich überarbeitet.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.12.2022
Rezensent Jochen Zenthöfer freut sich über zwei neue Bücher, die sich der durchaus komplizierten Frage widmen, wie Jura zu studieren und zu lehren ist. Roland Schimmel und Kolleg*innen würden in "Warum man lieber nicht Jura studieren sollte" erörtern, welche persönlichen Interessen und Fähigkeiten für ein Jurastudium sprechen (Spaß an der Argumentation zum Beispiel) und mit welchen man woanders besser aufgehoben wäre (kreative Fähigkeiten). Am wichtigsten sei es wohl, sich bewusst zu machen, dass eigenständiges Lernen und Denken für Jura unerlässlich sind, betont der Rezensent. "Rechtswissenschaft lernen" hingegen widme sich der Perspektive der Didaktik; Fragen nach Schwächen des Systems, wie den privaten und teuren Repetitorien, und nach den vertretenen theoretischen Schulen bei Rechtsproblemen würden von einer Vielzahl an Beitragenden behandelt. Zenthöfer schildert hier eine große Menge an Themen, die aufgegriffen werden, und empfiehlt beide Bücher.
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