Eine große Wut durchzieht das Land. Denn wer tritt heute noch für Gerechtigkeit ein? Wer setzt dem außer Rand und Band geratenen Kapitalismus Grenzen? Wer tut etwas gegen Armut und Naturzerstörung? - Jutta Ditfurth rechnet ab: mit denen, die das Ideal einer humanen Gesellschaft verraten haben.
Gut streitbar findet Jörg Sundermeier die Autorin. Jutta Ditfurths etwas ungerechte Schmähung durch die Medien gibt er zu Bedenken, ehe er sich ihrer Streitschrift und einer Buchpräsentation widmet, die die Autorin als außerparlamentarische Kämpferin gegen soziale Ungerechtigkeit zeigen. Was Ditfurth zu sagen hat (zu einer erschlafften Linken, zu Afghanistan), ist dem Rezensenten allerdings hinlänglich bekannt. Und differenzierter hat er das auch schon gehört. Das eigentliche Manko des Bandes, der Autorin, besteht für Sundermeier jedoch in einem auffälligen Hang zur Popularisierung und damit Vereinfachung radikal linker Positionen. An seiner Meinung, dass sich mit Ditfurth lohnend streiten lässt, ändert das nichts.
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