Aus dem Englischen von Frank Sievers. "Rebel Artists" ist ein Buch über 15 Frauen aus aller Welt, die sich als Künstlerinnen Respekt verschafften. Sie mussten gegen Vorurteile und für ihre Rechte kämpfen. Aber sie ließen sich durch nichts und niemanden von ihrer Kunst abbringen. Frida Kahlo kennen alle als starke, mutige Malerin. Doch auch viele weitere Frauen verdienen Beachtung: Emily Kame Kngwarreye, die erst mit 80 Jahren anfing, unermüdlich zu malen, um dann mit über 3000 Bildern zur berühmtesten Aborigines-Künstlerin zu werden. Die Afroamerikanerin Faith Ringgold, die sich wütend gegen die Ausgrenzung von Frauen und Farbigen auflehnte und deren Werke nun in den wichtigsten Museen Amerikas hängen. Oder Amrita Sher-Gil, die als einfühlsame Porträtistin der Armen ihres Landes zur Wegbereiterin der modernen indischen Kunst wurde. Sie alle haben es entgegen widriger Umstände geschafft, sich neugierig und klug, furchtlos und beharrlich mit ihrer Kunst durchzusetzen und innerhalb ihres Kulturkreises oder auch weit darüber hinaus Ruhm und Anerkennung zu erlangen.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 24.01.2020
Rezensentin Kim Kindermann ist absolut begeistert von Kari Herberts Buch, in dem 15 weltweit erfolgreiche Künstlerinnen vorgestellt werden; darunter Frida Kahlo, Yayoi Kusama und Tove Jansson. Schon die Idee an sich, widerständige Künstlerinnen aus aller Welt zu porträtieren, die es im Leben nicht einfach hatten, findet Kindermann lobenswert, und Herbert habe diese Idee dazu auch noch hervorragend umgesetzt: Das knallige Cover, die von Herbert gemalten Porträts der Künstlerinnen, die kurzen, "traumartigen" Szenen am Anfang jedes Kapitels - all das hält die Rezensentin für äußerst gelungen und spricht von einem "ungeheuren suggestiven Sog", der dem Leser das Gefühl vermittle, die Künstlerinnen persönlich zu kennen. Da verzeiht sie auch gerne, dass der Titel eine "kleine dreiste Anleihe" an ein anderes Buch, "Rebel Girls", sei. Insgesamt ein "mitreißendes" Buch, das zudem junge Mädchen ermutige, ihre Träume zu verfolgen, schließt Kindermann.
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