Amrita Sher-Gil stirbt 1941 gerade 28 Jahre alt und hinterlässt 172 Gemälde. Heute wird sie als Begründerin der modernen indischen Malerei, als "indische Frieda Kahlo" gefeiert. Sie lässt sich zwar in Paris ausbilden, kann aber in Europa nicht malen und reist zurück nach Indien. Nur dort, ist sie überzeugt, kann sie die Farben finden, die sie sucht. Kurz vor der Eröffnung einer Ausstellung ihrer Bilder in Lahore stirbt die Künstlerin an den Folgen einer Abtreibung.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.12.2011
Ein Verdienst hat diese Erzählung laut Sabine Doering, und es ist ein eher unliterarischer: Der Autor macht uns mit der indischen Malerin Amrita Sher-Gil bekannt und weckt Lust, ihr Werk kennenzulernen. Als Erzählung allerdings taugt der Text von Richard Weihe der Rezensentin weniger. Doering moniert seine stilistische Unentschiedenheit zwischen Märchenonkelton und Umgangssprache, zwischen exotischer Biografie und lehrbuchartiger Kunstbetrachtung. So schwierig es auch ist, den Prozess kreativen Schaffens zu erklären und in Worte zu fassen - derart simpel, als Reiz-Reaktions-Schema, wie es sich der Autor in seinem Buch vorstellt, hofft Doering, kann es nicht sein.
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