Als "präzise und glänzend geschriebene Analyse" lobt Rudolf Walther dieses Buch schon gleich im ersten Absatz. Dann zeichnet er die Prämissen des Autors nach, der sich intensiv mit den in vielerlei Hinsicht ungewissen Tathergang des 11.September beschäftigt, ausführlich die Wurzeln eines "ursprünglich missionarisch" verstandenen islamischen Fundamentalismus' darstellt und sich eingehend mit der Geschichte Afghanistans und den eher nach paschtunischem "Gewohnheitsrecht" als nach islamischen Grundsätzenden regierenden Taliban beschäftigt. "Besonders lesenswert" findet Rudolf Walther die Kapitel über die "Reaktionen der USA nach außen und nach innen". Dass sich Autoren, die etwas zu erklären versuchen, dem "Verdacht" aussetzen, ein "Verbrechen zu verharmlosen", ist sowohl Walther als auch Grobe-Hagel klar. Ausdrücklich zitiert der Rezensent daher den Autor hierzu: "Der Versuch, Terroranschläge als Widerstandshandlungen zu bewerten und dieser Bewertung einen islamischen Inhalt zu unterlegen, ist Rechtfertigungsideologie."
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