Die Debatte über diese gegensätzlichen Ordnungsoptionen wird in der Regel normativ-ideologisch geführt. In den kontroversen Beiträgen dieses Bandes werden beide Modelle einer guten Gesellschaft nicht apologetisch verfochten, sondern auf ihre theoretischen Voraussetzungen und ihre praktischen Implikationen hin abgeklopft.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.09.2002
Karen Horn zeigt sich in ihrer kurzen Kritik recht angetan von dem Buch, das sich mit der Kontroverse um Marktliberalismus und Wohlfahrtsstaat befasst. Die Rezensentin beschreibt es als eine "Art Spiel", dass in dem Band fünf Soziologen über das Thema diskutieren. Sehr positiv aufgefallen ist ihr die "angenehm vorurteilsfreie, sachliche" Art, mit der die Argumente gegeneinander gestellt werden. Und daraus, lobt sie, ergebe sich eine sehr "lesenswerte Form".
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…