Mit 290 Abbildungen. Die Autorin untersucht die Geschichte der ersten Architektinnen in Deutschland, ihres Werkes, das zwischen 1907 und 1949 entstanden ist, und seiner Überlieferung. Vom Kampf um die Zulassung zum Studium und den Diskussionen, ob sich Frauen für den Beruf überhaupt eigneten, führt die Untersuchung, deren Schwerpunkt Berlin bildet, zum Aufbruch der Moderne und zeigt, dass zur damaligen Avantgarde auch Frauen zählten und einen wichtigen Beitrag zu den Reformbewegungen leisteten. Mit Nationalsozialismus, Krieg und den ersten Wiederaufbauplanungen nach 1945 endet die Zeit dieser Pionierinnen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 24.08.2005
Mit Gewinn hat Claudia Schwartz diesen Band gelesen, mit dem die Architekturprofessorin Kerstin Dörhöfer den Pionierinnen ihres Fachs ein Denkmal setzen will. Aufschlussreich und pointiert erzähle sie darin von Leben und Werk der frühen Architektinnen, wie Emilie Winkelmann (die sich nur als E. Winkelmann an der Universität einschreiben konnte , von Eileen Grey, Lilly Reich oder Margarete Schütte-Lihotzky. Dabei versuche Dörhöfer keineswegs, einen weiblichen Architekturstil zu rekonstruieren, baut Schwartz falschen Erwartungen vor. Eine gemeinsame Entwurfshaltung mache Dörhöfer aber trotzdem bei den Frauen aus: Ihnen allen sei es um Funktionalität gegangen, nicht darum sich selbst ein künstlerisches Denkmal zu setzen.
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