Aus dem Norwegischen von Ina Kronenberger. Axels bester Freund Bosse ist weg. Umgezogen in eine Stadt namens Perth in Australien. Und Australien ist richtig, richtig weit weg. Axel vermisst Bosse. Richtig, richtig doll. Und denkt nach, über verlorene Dinge: Er hat seinen besten Freund verloren und seine Sporttasche. Acht seiner Milchzähne. Oma und seinen Hamster Kakao. Axels Opa hat seine Haare verloren und sein Gedächtnis, und jemand hat Papas Fahrrad gestohlen. Doch dann zieht in Bosses altes Haus ein neuer Junge, Sven: Vielleicht findet man ja etwas Neues, wenn etwas verloren geht, überlegt Axel. Wie einen neuen Freund zum Beispiel.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.08.2024
"Große Bilderbuchkunst" haben Kim Fupz Aakeson und Stian Hole hier geschaffen, findet Kritiker Fridtjof Küchemann: Es geht um den Jungen Axel, dessen bester Freund ans andere Ende der Welt gezogen ist. Die Erwachsenen in seinem Leben haben wenig Verständnis, erst mit der Zeit wird Axels Traurigkeit ein bisschen weniger und er lernt einen neuen Freund kennen, erfahren wir. Das wird von Aakeson feinfühlig und facettenreich geschildert, so Küchemann, die gut dazu passenden Zeichnungen von Stian Hole haben etwas "fast fotografisch Anschauliches." Ein gelungenes, universal gültiges Buch, resümiert der Rezensent.
"Ästhetisch und erzählerisch herausragend" findet Rezensent Jörg Bernardy dieses Bilderbuch, geschrieben von Kim Fupz Aakeson und illustriert von Stian Hole: Es geht um Axel, der seinen besten Freund vermisst. Bosse ist nach Australien ausgewandert, Axel muss sich jetzt irgendwie neu zurechtfinden, eine Geschichte, die Bernardy überzeugt, weil sie realistisch sei und gleichzeitig die Aussicht auf Neues nicht versperre. Der Junge könnte lernen, mit dem Verlust umzugehen. Durch die Zeichnungen Holes gewinnt das Buch noch einmal an Charakter, so der bewundernde Kritiker.
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