Dieses Buch ist die innere Reise eines Künstlers, die Suche nach sich selbst und nach Wahrwerdung, voller Leben oder einer Vorstellung von Leben und dem Zwang, dieser Vorstellung gerecht zu werden. Ein Mosaik der Eindrücke entsteht, Momente der alles erhellenden Empfindung überstrahlen eine Wirklichkeit, die er mit Phantasie bezahlt. Eine Liebeserklärung an eine Stadt, hinter der sich die Liebesgeschichte zu einem portugiesischen Mädchen verbirgt, das ihn zum Mann macht und an den Abgrund des Lebens stellt. Da, wo, wie er gerne sagt, die Aussicht am schönsten ist.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 02.02.2021
Rezensentin Tanja Kokoska fühlt sich unmittelbar angesprochen von Konstantin Arnolds Briefen aus Lissabon. Wehmütig schaut sie auf das beschriebene Dasein mit Liebe, Wein und lauen Nächten. Aus den Texten spricht für sie der Genuss des Augenblicks. Reiseliteratur ist das nicht, meint sie, jedenfalls keine für Rollkoffertouristen. Wer allerdings die verwunschenen Ecken und Gassen der Stadt kennenlernen möchte, ist hier richtig, vor allem in diesen Zeiten, bekräftigt die Rezensentin.
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