Herausgegeben von Babette Quinkert, Philipp Rauh und Ulrike Winkler. Die Rolle der (Militär-)Psychiatrie im Krieg ist in den letzten Jahren in den Fokus gerückt. Bereits im Verlauf des Ersten Weltkriegs war ihre Bedeutung immens gestiegen. Vor diesem Hintergrund wird im vorliegenden Band die weitere Entwicklung der Psychiatrie vor, während und unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg in den Blick genommen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.10.2010
In seiner knappen Kritik des Sammelbandes mit Beiträgen über die Umgangsweise mit Soldaten, die im Kriegseinsatz psychische Beschädigungen erlitten haben, zeigt sich Reiner Pommerin zufrieden. Komprimiert schildert er die unterschiedlichen Reaktionen auf posttraumatische Belastungsstörungen bei Soldaten, von drastischen Behandlungsmaßnahmen im Ersten Weltkrieg über "Ehrenrenten" in der Weimarer Republik und Diffamierung und Ermordung von psychisch kranken Kriegsveteranen im Nationalsozialismus. Er kann dem Sammelband attestieren, beeindruckend und facettenreich ein durchaus aktuelles Thema aufgegriffen zu haben.
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