Aus dem Amerikanischen von Silvia Morawetz. Die "Auschwitz Poems", 1986 erstmals erschienen, wurden 1987 mit dem Victorian Premier's Literary Award ausgezeichnet. Die Gedichte der Tochter zweier Holocaust-Überlebender wurden von ihrem Ehemann, dem Maler David Rankin, illustriert.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.08.2001
Ob es an der deutschen Übersetzung liegt? Wulf Segebrecht lässt diese Frage offen, denn gefallen wollen ihm Lily Bretts "Auschwitz Poems" überhaupt nicht. Das liegt zum einen am Thema, das "alles andere als schön" ist, wie Segebrecht schreibt. Thema: Auschwitz, das die Autorin aus zweiter Hand durch ihre Eltern erfahren hat und deren Sprach- und Gefühllosigkeit sie unter anderem auch in den Gedichten anspricht, die sie auf Englisch bereits 1987 - also vor dem Erfolg ihrer autobiografischen Romane - veröffentlicht hat. Manchmal verhebt sich Brett metaphorisch in ihren kurzen, meist einzeiligen, reimfreien Gedichten, findet Segebrecht: Stellenweise seien sie zu schön geraten und widersprächen sich "in der Unangemessenheit ihrer Mittel".
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…