Der autobiografische Bericht des achtzehnjährigen Autors über eine Fahrt im Paddelboot von Passau aus flussabwärts bis zur Mündung der Donau ins Schwarze Meer, unmittelbar vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Stationen der Reise sind Siebenbürgen, die Karpaten, die Bukowina und Constanza.
In einer Kurzkritik schildert Weidermann die Wiederauflage dieses Frühwerks von Buchheim als "Nachlassfledderei zu Lebzeiten" - denn Buchheim lebt ja, und Weidermann kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Autor so ein Buch, statt es schamvoll zu verstecken, wieder auflegen läßt. Es handelt sich dabei nach Weidermann um Reiseberichte Buchheims in "deutsche Ostgebiete", die außerhalb des Reichs lagen - und zwar aus dem Jahr 1941. Damals sind sie mehrfach wieder aufgelegt worden. Weidermanns Vorwurf des Rassismus gegen Buchheim wirkt glaubhaft.
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