Aus dem Amerikanischen von Wibke Kuhn. Als die Gleesons und die Stanhopes in dieselbe Nachbarschaft ziehen, scheinen die Weichen für ein freundschaftliches Miteinander gestellt. Lena Gleeson fühlt sich in der neuen Gegend ein wenig einsam und versucht mit Anne Stanhope Freundschaft zu schließen. Doch deren kühle, distanzierte Art verhindert jeden Kontakt. Erst ihre Kinder bringen die Gleesons und die Stanhopes wieder miteinander in Verbindung. Lenas jüngste Tochter Kate und Annes einziger Sohn Peter sind von Anfang an unzertrennlich. Aber ihre aufkeimende Liebe wird auf eine harte Probe gestellt, als eine Tragödie beide Familien für lange Zeit auseinanderreißt.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 31.12.2020
Rezensent Rainer Moritz findet die typischen Zutaten eines amerikanischen Romans in Mary Beth Keanes zwischen 1973 und 2017 spielender Geschichte um zwei befreundete, später verfeindete Familien in einer Randgemeinde von New York City. Was die Autorin daraus zaubert, scheint Moritz allerdings außergewöhnlich, da sich die Story zu einem spannenden Drama um Liebe, Schuld und Vergeben entwickelt und Keane ihren Figuren psychologische Tiefe gestattet.
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