Mathias Schmoeckel

Auf der Suche nach der verlorenen Ordnung

2000 Jahre Recht in Europa - Ein Überblick
Cover: Auf der Suche nach der verlorenen Ordnung
Böhlau Verlag, Böhlau 2005
ISBN 9783412133047
Gebunden, 600 Seiten, 49,90 EUR

Klappentext

Zur Darstellung der Bedeutung des Rechts muss man Sinn und Funktion von Recht und Gesetz in ihrer historischen Entwicklung erklären. Der Autor erzählt in allgemein verständlicher Weise die Geschichte der Rechtsidee, indem er neben dem römischen Recht auch den Einfluss der Kirche durch die Jahrhunderte hervorhebt. Eine Ideengeschichte des Rechts kann nur im gesamteuropäischen Rahmen geschildert werden. Da Recht jedoch immer ortsbezogen gilt und es große regionale Differenzen gibt, werden die Auswirkungen der Rechtsvorstellungen hier durchgehend am Beispiel des Rheinlands dargestellt. Die Gründung Bonns durch das römische Reich und das Ende der Bonner Republik geben dabei auch die zeitlichen Grenzen der Darstellung vor.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 18.10.2005

Nicht die Spur einer Gnade findet Mathias Schmöckels Rechtsgeschichte bei der Rezensentin Marie Theres Fögen. Erleichtert stellt sie fest, dass Schmöckel sein im Vorwort angekündigtes "einfältig-pathetisches Programm", Rechtsgeschichte als eine Art Menschengeschichte zu schreiben, im Folgenden nicht verwirklicht. Ungewöhnlich sei allerhöchstens die Langeweile, die dieses zutiefst traditionell gehaltene Buch beim Leser hervorzurufen vermöge. Didaktisch, so die Rezensentin, erinnere sie das Buch in jederlei Hinsicht an geschichtsvergällende Oberstufen-Geschichtsbücher. Dazu gehören aufdringlich Fettgedrucktes, die zur kursorischen Lektüre einladen, sowie zahlreiche Bilder, die sich an die vermeintliche "Ikonophilie" der Leserschaft (mit anderen Worten, Leseschwäche) richten. Nichts wirklich Ungewöhnliches also - von der außerordentlich hohen Anzahl der Fehler und stilistischer Missgriffe abgesehen, so das doch recht vernichtende Fazit der Rezensentin.
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