Max Beckmann seiner Liebsten

Ein Doppelportrait Briefwechsel zwischen Minna Beckmann-Tube und Max Beckmann
Cover: Max Beckmann seiner Liebsten
Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2005
ISBN 9783775716628
Gebunden, 247 Seiten, 24,80 EUR

Klappentext

Katalog zur Ausstellung der Stiftung Moritzburg, Halle, 2005 und in der Alten Nationalgalerie, Berlin 2005/2006. Umgeben von jugendlichem Zauber, als Frau in bürgerlicher Gesellschaft oder Repräsentantin geheimer weiblicher Mächte - in vielerlei Gestalt erscheint im Werk von Max Beckmann die Frau, der die Widmung "MBSL" oder "HBSL" - Max Beckmann beziehungsweise Herr Beckmann seiner Liebsten - galt: Minna Beckmann-Tube, die erste Ehefrau des Künstlers. Selbst Malerin und gefeierte Opernsängerin, war ihr Lebensweg - auch nach der Trennung im Jahr 1925 - von der tiefen Beziehung zu dem großen deutschen Maler des 20. Jahrhunderts geprägt. Anhand von zahlreichen Gemälden, Grafiken und persönlichen Dokumenten schildert hier Cornelia Wieg die lebenslange Verbindung und das Lebensumfeld des Paares sowie die Bedeutung, die sie im Werk Max Beckmanns erfahren hat. Der Briefwechsel zwischen Minna Beckmann-Tube und Max Beckmann - wobei auch bisher unveröffentlichte Briefe erscheinen -, vertieft den Einblick in die menschliche und künstlerische Dimension zweier außergewöhnlicher Persönlichkeiten.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 08.12.2005

Offensichtlich bemerkenswert findet Rezensentin Petra Kipphoff, dass der Kontakt zwischen Max Beckmann und seiner ersten Frau Minna auch nach ihrer Trennung und Scheidung nie abriss. Ein Grund dafür war sicherlich der gemeinsame Sohn, doch mag es auch daran gelegen haben, dass Minna "eine starke und kluge Frau" war, vermutet die Rezensentin nachdem sie den Briefwechsel der beiden "M"s gelesen hat, der jetzt im Katalogbuch einer ihnen gewidmeten Doppelausstellung veröffentlicht wurde. Gerade in Minnas "geistreicher und fantasievoller" Schreibe, in der sich "Warmherzigkeit und Gelassenheit" die Hand geben, und durch die so mancher ironische Blitz fegt, liegt für die Rezensentin die große Entdeckung, die dieser Briefwechsel bereithält.
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