Eines Tages kommt Ada von der Schule nach Hause, und Hannibal, ihr kleiner Kater, ist nicht da. Ada sucht überall nach ihm, hinter der Waschmaschine, unter dem Küchentisch, in Papas Schreibtischschublade, sogar im Fernseher - nirgends eine Spur von Hannibal. Konnte es sein, dass es Hannibal gar nicht gab? Dass sie immer nur von ihm geträumt und sich gewünscht hatte, so einen kleinen Kater wie ihn zu haben? Dann ist Adas Geburtstag...
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.01.2006
Ein Buch für Groß und Klein hat Maxim Biller da geschrieben, meint Katharina Mütter. Es sei eine "großartige Geschichte" über "Großwerden und Kleinsein ganz unabhängig von Körpergröße und Alter". Ada sucht ihren Kater Hannibal. Ada sucht so lange, bis der Leser sich nicht mehr sicher ist, ob der kleine Kater tatsächlich existiert. Doch dann kommt Adas Geburtstag und Wünsche gehen in Erfüllung. Und schließlich sieht Ada ganz groß und glücklich aus. Die zunächst skeptische Rezensentin - "Schuster bleib bei deinen Leisten" - beglückwünscht Maxim Biller schließlich zu seinem ersten Kinderbuch. Und auch von den Illustrationen von Sybille Hein ist sie sehr angetan.
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