Aus dem amerikanischen Englisch von Melanie Walz. Mit einem Nachwort von Verena Lueken. In "Was für immer mir gehört" erzählt Maya Angelou weiter: Maya ist zu früh Mutter geworden, sie hat die Südstaaten, ihre Großmutter, den Krämerladen hinter sich gelassen. In Kalifornien will sie ihre Träume verwirklichen, sie will Freiheit, sie will Unabhängigkeit, eine Karriere als Tänzerin, die große, große Liebe. Als arme, alleinerziehende, schwarze junge Frau scheinen die Widerstände unüberwindbar, doch Maya glaubt felsenfest an das Gute und an sich selbst.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 22.10.2020
Rezensentin Birgit Koß staunt, wie lebensvoll Maya Angelou aus den Jahren 1945-47 erzählt, obgleich es um soziale Ungerechtigkeit und Rassismus geht. Der Freiheitswille der schwarzen Bürgerrechtlerin, die nach dem Krieg als Tänzerin und Straßenbahnfahrerin arbeitete, scheint Koß ungebrochen. Die Texte, die Angelous Lebensgeschichte erzählen, findet die Rezensentin drastisch, humorvoll und mit scharfem Blick für die Situation der Afroamerikaner.
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