Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.04.2000
"Sowjetisierung" ist heute keine Kampfvokabel mehr, sondern ein "wissenschaftlich unumstrittener Begriff", leitet Karl Wilhelm Fricke seine Besprechung ein. Wozu dann die Verteidigung, möchte man fragen. Fricke beschreibt ausführlich und meist zustimmend die acht Einzelstudien, die neben fünf deutschen Autoren - alle in der DDR sozialisiert - auch Beiträge ausländischer Historiker beinhalten: nämlich des russischen Historikers Leonid Gibianskij, seines tschechischen Kollegen Jaroslav Kucera und des amerikanischen Historikers William Stivers. Die Erkenntnisse der Forscher sind nicht neu, gibt Fricke schließlich zu, neu sind aber die Quellen, aus denen die Autoren schöpfen, was die Studien "differenzierter" als in der bisherigen Forschung erscheinen läßt.
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