Im gegenwärtigen Japan wird viel Mühe darauf verwendet, die eigene Lebenssituation zu verstehen und günstig zu gestalten. Häufig leiten Schicksalsdeutungen als Ausgangspunkt für neue Entschlüsse rituelle Prozesse ein. Die vorliegende religionswissenschaftliche Untersuchung analysiert solche Rituale in Shinto, Buddhismus und in neuen Religionen. Sie stellt Beispiele wie Divination, Amuletterwerb sowie Beratung und Heilung aus der religiösen Alltagskultur vor. Zahlreiche Abbildungen ergänzen die Studie, die so ein facettenreiches Bild der japanischen Religionen der Gegenwart entstehen lässt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.11.2007
Wie die beiden Autoren Michael Pye und Katja Triplett den japanischen Volksglauben auf seine Praktiken und Orientierungsangebote abklopfen und noch in der Popkultur Religiöses entdecken, findet Steffen Gnam "anschaulich". Staunend erfährt er von den Einflüssen sowohl weltlicher Motive als auch anderer Religionen auf die japanische Religiosität und von "alternativen Erlösungsentwürfen". Religion und Rationalität erscheinen ihm nach der Lektüre weniger gegensätzlich.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…