Aus dem Serbischen von Hans Volk. Das Tagebuch handelt vom Ersten Weltkrieg und vom Zusammenbruch jener Monarchie, die von Triest bis Krakau reichte, und es schildert den historischen Bruch und die Folgen im Bewusstsein der Betroffenen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 16.08.2011
Judith Leister freut sich über die aktualisierte Neuauflage dieses serbischen Romans. Den Autor Milos Crnjanski hält sie für eine zentrale Figur der jugoslawischen Moderne, der bei uns allerdings noch zu entdecken ist. Das vorliegende Buch schätzt sie seiner sprachmächtigen Darstellung der Ereignisse im Ersten Weltkrieg wegen, der für den Autor eine radikale Zäsur bedeutete. Leister findet die Ästhetik des Buches, das mit Bewusstseinssplittern und fragmentarischen Charakteren Eindrücke aus Lazaretten mit Natureindrücken, Bedeutendes mit Unbedeutendem mischt, gut geeignet, um die Odyssee des jungen Soldaten Carnojevic nachzuzeichnen. In seiner melancholischen Sinnlichkeit erinnert sie das Buch stark an Trakl und den Expressionismus, seine synthetische Struktur kommt ihr filmisch vor.
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