Übersetzt und mit einem Nachwort von Karl-Heinz Ott. Nathaniel Hawthorne schrieb diesen Text ursprünglich als Vorwort für einen Band mit Erzählungen. Autobiografische Gedankenreise und beeindruckende Landschaftsbeschreibungen gehen in dem erstaunlich modern anmutenden Erzählessay Hand in Hand. Eine literarische Wiederentdeckung.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.05.2011
Höchst beschwingt und tief bewegt bespricht der bekannte Anglist Werner von Koppenfels zwei kleine Neuübersetzungen von Texten Hawthornes, die an ganz unterschiedlichen Stellen herauskommen und doch zusammenzugehören scheinen. Überdies sind beide gut übersetzt und kundig eingeführt, versichert der Rezensent. Das eine ist das bei Hoffmann und Campe erschienene "Alte Pfarrhaus" eine dichte Skizeze über ein Pfarrhaus in der Nähe Bostons, in dem einst die großen Emersons wohnten und das für Hawthorne für drei Jahre Domizil war. Die ganze große frühe amerikanische Literatur ist präsent, Thoreau, Emerson und Melville - und auch der amerikanische Bürgerkrieg. Das andere Buch ist "Zwanzig Tage mit Julian und Little Bunny", ebenfalls eine laut Koppenfels höchst dicht gestrickte, stille und präzise Idylle, ein Tagebuch von drei Wochen, die Hawthorne mit seinem Sohn Julian und dessen Kaninchen und übrigens ab und an auch Melville verbrachte, während der Rest der Familie auf Reisen war. In den USA hat Paul Auster dieses Buch wiederentdeckt. Beide Bücher legt Koppenfels uns als "Überraschungsgeschenke" ans Herz.
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