Aus der Reihe "Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus" (HerausgeberInnen und Redaktion: Christoph Dieckmann u.a.); Bd. 28. Das NS-Regime schuf eine dynamische Ordnung der Ungleichheit, die jedem Einzelnen seinen gesellschaftlichen Platz zuwies.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.09.2013
Entsetzt aber auch belehrt geht Dietz Bering aus der Lektüre dieses von Nicole Kramer und Armin Nolzen herausgegebenen Sammelbandes zum Thema Ungleichheit hervor. Gewinnbringend findet er den in fast allen Beiträgen geführten Nachweis, dass die Semantik der Nazis erst Differenzen erzeugte bzw. festigte. Die von Historikern verfassten Texte geben Bering Beispiele der "Arbeit am Volksganzen" aus allen gesellschaftlichen Bereichen, zu rassenhygienischer Selektion und Zwangssterilisation. Der Sammelbänden grundsätzlich kritisch gegenüberstehende Rezensent freut sich über eine positive Ausnahme.
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