Mit einem Vorwort von Kurt Biedenkopf. Das Altern der Gesellschaft wirft Fragen auf, die über die Finanzierbarkeit der Rente und wachsende Pflegekosten weit hinausreichen: Wie kann der Generationenvertrag in gerechter Weise fortgeschrieben werden? Welche Möglichkeiten brauchen junge Menschen, um trotz wachsender Belastungen ihre eigene Zukunft zu sichern? Wie muss sich unser Altersbild verändern? Nikolaus von Wolff ordnet die Herausforderungen und Potentiale des demographischen Umbruchs in greifbare Zusammenhänge ein: angefangen von stärker selbstbestimmten Lebensarbeitsphasen, über eine größere Offenheit des Ausbildungs- und Arbeitsmarkts, bis hin zu einem Wandel der Alltagskultur und besseren Bedingungen für Gründerinnen und Gründer. Die alternde Gesellschaft muss sich neu erfinden.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.03.2020
Mona Jaeger ist enttäuscht von Nikolaus von Wolffs Buch zur alternden Gesellschaft. Mehr als Problembeschreibung hat der Autor laut Jaeger leider nicht zu bieten, doch dafür ist nun wirklich keine Zeit mehr, findet die Rezensentin. So treffend der Autor die Themen und Fragen zur Überalterung und zur Notwendigkeit eines neuen Generationenvertrags auch formuliert, so wenig ist er in der Lage, Antworten zu geben oder auch nur Für und Wider möglicher Optionen zu diskutieren, meint Jaeger verärgert.
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