Unter Mitarbeit von Christiane M. Borrmann. Mit über 1000 Stichwörtern zu wichtigen Fällen der Kriminalgeschichte, zu Motiven und Hintergründen. Aufgenommen wurden die wichtigsten Verbrechensarten und die bekanntesten Verbrecher bzw. Unterweltorganisationen. Da die Historie nicht ganz unberücksichtigt bleiben soll, werden auch solche Tatbestände aufgeführt, die heute meist kein kriminelles Delikt mehr bilden, wie z.B. die Homosexualität oder die Gotteslästerung. Um auf die Überschneidung von Dichtung und Wahrheit hinzuweisen, soll nicht nur auf die Vermarktung populärer Verbrecher aufmerksam gemacht werden, sondern es sollen auch die herausragendsten fiktiven Verbrecher und Kriminalautoren genannt werden.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 04.09.2002
Warum nicht auch ein Verbrechenslexikon, fragt sich Kritiker Alexander Menden angesichts der Neuerscheinung eines solchen beim Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf, der mittlerweile bekannt ist für Nachschlagewerke zu praktisch jedem Thema. Präzise auf den Punkt gebrachte Informationsartikel, so der Rezensent, dürfen von Autor Norbert Borrmann jedoch nicht erwartet werden. Er setze wohl eher aufs "Schmökern" durch das über 500 Seiten starke Lexikon. Unter der erzählenden Art der Eintragungen leidet wohl auch die Qualität der genauen Recherchen, wie Menden sogar an einem Beispiel vorführt. Seiner Ansicht nach hätte ein solches Thema "wesentlich mehr Sorgfalt" verdient. Der Kritiker ist sich ziemlich sicher, dass "Das Lexikon der Verbrechen" kein kriminalistisches Standardwerk wird. Den Leser, der nicht an genauen Fakten interessiert ist, sondern der einfach nur dem Reiz der "Darstellung von Gewalt und Perfidie" erliegen will, könnte es aber durchaus unterhalten.
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