Was sind die Bedürfnisse, Hoffnungen und Ängste von sterbenden Menschen aus der Sicht der Palliativmedizin? Das Buch beschreibt die ärztlichen Erfahrungen im Umgang mit Menschen, die sich das Leben nehmen wollen, und skizziert Möglichkeiten und Grenzen der ärztlichen Sterbebegleitung. Aus ethischer und philosophischer Perspektive wird die aktuelle Debatte um die Sterbehilfe kritisch beleuchtet. Ein wichtiges und streitbares Buch zur aktuellen Debatte um die Sterbehilfe.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.10.2015
Stephan Sahm, der seinerseits als "Medizinethiker" firmiert und außerdem geistliche Musik komponiert, entnimmt dem Buch von Gerrit Hohendorf, Fuat Oduncu und Robert Spaemann Argumente und gute Gründe betreffend die Assistenz beim Suizid. Was das aus einem Psychiater, einem Krebsmediziner und einem Philosophen bestehende Autorenteam hier unternimmt, scheint Sahm notwendig gegen die begriffliche Unschärfe der Debatte in der Öffentlichkeit. Dass sich die Autoren aufgrund aktueller Praxiserhebungen und der Einsicht, dass die Umsetzung des Suizidwunsches immer einen "sozialer Aushandlungsprozess" darstellt, schließlich gegen die institutionalisierte Hilfe bei der Selbsttötung aussprechen, scheint Sahm nachvollziehbar. Doch auch für Andersdenkende, meint er, ist das Buch eine lohnende Lektüre.
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