Herausgegeben von der AG Perspektiven für Ostdeutschland. Mit einer Einleitung von Herbert Ehrenberg. Mit Beiträgen von Wolfgang Bayer, Herbert Berteit, Ulrich Busch u. a..
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.12.2001
Die Autoren dieses Bandes beschreibt der Rezensent "F.P." als Anhänger einer These, die Bundestagspräsident Thierse vor einiger Zeit aufgestellt hatte: "Eine ehrliche Bestandsaufnahme muss feststellen, dass die wirtschaftliche und soziale Lage in Ostdeutschland auf der Kippe steht." Das denken die Autoren auch, und sie fordern weitreichende Gegenmaßnahmen, wie der Rezensent referiert: Höhere Staatserschuldung und Steuerlast, keine weiteren Einsparungen sowie Verzicht auf "Steuergeschenke für Großunternehmen und Banken". Die Politik ist nach Meinung der Autoren schon deshalb in der Pflicht, weil sie durch "verfehlte Einigungspolitik" die Misere überhaupt herbeigeführt hat, schreibt der Rezensent, der statt einer Bewertung des Buches nur einen Rat an den Bundestagspräsidenten parat hat: "Vor solchen Freunden und Unterstützern sollte sich Thierse in acht nehmen."
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