Herausgegeben von Petra E. Dorsch-Jungsberger und anderen. Die Neugier steuert nicht nur die Aufmerksamkeit des Einzelnen, sondern stimuliert auch das Zeitgespräch der Gesellschaft. Ausgehend von dieser anthropologischen Grundüberlegung analysiert Otto B. Roegele die soziale Rolle der Journalisten und die Bedeutung der Massenmedien. Der Band versammelt Aufsätze aus vier Jahrzehnten zu den Themenfeldern Kommunikationswissenschaft und Kommunikationspolitik, Medienentwicklung und Medienethik sowie Kirche und Kommunikation. Die Beiträge münden in ein Plädoyer für publizistische Verantwortung.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.08.2001
Das Bestmögliche haben die Herausgeber nach Meinung von Bernd Sösemann bei der Herausgabe einer repräsentativen Auswahl journalistischer Arbeiten Otto B. Roegeles erreicht. Durch ihre Einteilung in fünf Blöcke - von kommunikationswissenschaftlichen Themen über die Frage der ethischen Dimension des Journalismus bis hin zu autobiografischen Texten - könne man einen guten Überblick über die weitgespannten Interessenslagen und das politische Engagement Roegeles gewinnen. Die wesentlichen (gesellschafts-)politischen Positionen des Publizisten seien hier präsentiert, aber auch "die politische Leidenschaft eines selbstkritischen Konservativen."
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