Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.11.2002
Rüdiger Köhn sieht den wichtigsten Anspruch, den die beiden Autoren an die Autoindustrie formulieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben, in der Studie selbst nicht eingelöst, nämlich die Forderung nach Schnelligkeit. Der Rezensent bemerkt erstaunt, dass die Untersuchung von Spatz und Nunnenkamp lediglich bis in die 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts reiche. So treffen seiner Ansicht nach die Überlegungen zur Globalisierung in der Autoindustrie zwar einen "Nerv der Zeit", doch seien sie viel zu unaktuell, um den neueren Entwicklungen gerecht zu werden. So könne man auch keineswegs von einem "Wettbewerb von unten" sprechen, wie es die Autoren täten, so Ulrich ablehnend, der vielmehr einen "Wettbewerb von oben" als neuen Trend in der Automobilherstellung ausmacht. Wenn es der Rezensent auch nirgends ausspricht, so wird in seiner Kritik doch sehr deutlich, dass er diese Studie schlicht für überholt hält.
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