Die Tibeter sind heute eine Minderheit im eigenen Land. Vor 41 Jahren hat der riesige, mächtige Nachbar China nämlich beschlossen, sich Tibet einzuverleiben. Erzählt wird die Geschichte des Mädchens Dolma, die im Alter von sieben Jahren in ein tibetisches Kloster eingetreten ist und sich weigert, ihre kulturelle Identität aufzugeben. Mit fünfzehn kommt sie ins Gefängnis und wird gefoltert, weil sie es gewagt hat, gegen die Besatzer zu demonstrieren...
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 17.12.2001
Völkermorde haben das Ziel, das Anderssein zu bekämpfen und auszurotten, übermittelt Regina Riepe aus dem vorliegenden Buch aus der Jugendbuch-Reihe "Ich klage an". An Beispielen eines Mädchens in Tibet und eines Jungen in Ruanda zeige der Autor auf, wie "Völkermord das Leben von Jugendlichen zerstört". Und dieser Völkermord werde staatlicherseits "sorgfältig geplant", so Riepe. Zur Motivation der Autorin schreibt die Rezensentin, sie wolle jugendliche Leser zum Handeln bewegen: Denn Völkermorde würden nur durch das "Wegsehen der Anderen" ermöglicht, resümiert Riepe.
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