Mit 14 Abbildungen. Ohne Bildung kein Überleben. Nicht Klima, nicht Rohstoffe, sondern Bildung ist der Schlüsselfaktor für das Überleben der Menschheit. Gesellschaften, in denen Breitenbildung gefördert wird, stehen heute bildungsfernen, teils fundamentalistischen gegenüber, die keine Antworten haben auf die sozialen und technologischen Herausforderungen unserer Zeit. Reiner Klingholz und Wolfgang Lutz stellen klar: Die Konfliktlinie des 21. Jahrhunderts verläuft zwischen den Gebildeten und den Ungebildeten. "Wir stecken mitten in einem Kampf der Bildungskulturen", sagen die Experten für Bevölkerungsentwicklung. Und der betrifft uns alle, denn Armut, Verzweiflung und Terror machen vor Grenzen nicht halt. Es ist Zeit, global in Bildung zu investieren.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.02.2016
Beipflichten möchte Rezensent Christian Schwägerl den Demographen Reiner Klingholz und Wolfgang Lutz, wenn diese die Bedeutung der Bildungsfrage für die Zukunft herausstreichen und anhand von Daten und Statistiken eine globale Bildungskatastrophe voraussagen, sollte der Bildungsprozess so weitergehen. Zu kurz greift ihm das Buch bei der Ausgestaltung zukünftiger Alternativen. Außerdem findet er es fragwürdig, europäische Geschichte auf Bildungsvorsprünge zu reduzieren, wie es die Autoren machen, und die ebenso bedeutsame Waffengewalt unter den Tisch fallenzulassen. Etwas zu holzschnittartig findet der Rezensent auch die Betrachtung von Bildung als Waffe sowie das Außenvorlassen von Überlegungen zum Gegenteil der prognostiziertern Unbildungskultur. Eine Welt aus Anwälten und Finanzberatern, in der individuelle Bildung keine Rolle spielt, mag er sich nämlich auch nicht vorstellen.
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