Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.05.2001
Gustav Falke scheint sich für dieses Buch nicht wirklich erwärmen zu können. Zum einen findet er die Lektüre anstrengend, zum anderen ist er der Ansicht, dass der Autor sich "als von seinem Feind verzaubert" zeigt. Denn gerade bei seinem Bemühen, die "Freiheit des Subjekts" darzustellen, dass sich "begründet argumentierend einer Sache zuwendet", habe Wiehl stets versucht, das historische philosophische Denken in eine Ordnung zu bringen. Zwar räumt Falke ein, dass sich der Autor bei den einzelnen Philosophen und Schulen sehr genau auskennt. Doch kritisch merkt er an, dass hier letztlich die "Philosophiegeschichtsphilosophie der Punkt (ist), an den alles geheftet wird". Davon abgesehen hätten nach Ansicht des Rezensenten einige Aspekte etwas ausführlicher ausfallen können. Als Beispiel dafür nennt er unter anderem den "Zusammenhang von Sein und Erkennen oder von Ordnung und Leben" bei Aristoteles und Hegel.
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